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MuSix live auf dem Zwiebelmarkt in Weimar am 12.11.2008 Bericht: Wolfram Schenck Fotos: ./.
Nach dem ersten Lied folgte dann ein weiteres tragendes Element des Konzerts. MuSix begrüßte das Publikum mit "Hallo Weimar" und animierte die Zuschauer mit "Hallo MuSix" zu antworten. Daraus entwickelte sich dann für den Rest des Konzertes ein Running Gag, den die Band gerne weiterführte und mehrfach wieder aufgriff. Es folgten einige Klassiker wie "Nach Süden" von Lift, "Der blaue Planet" von Karat, "Wenn ein Mensch lebt" von den Puhdys und "Bataillon d'Amour" von Silly. Zwischendurch animierte MuSix immer wieder zum mitmachen und mitsingen, was das Publikum auch bereitwillig tat. Und natürlich folgte auch immer wieder der Running Gag "Hallo Weimar - Hallo MuSix". Nach weiteren Klassikern gab der "Schlagzeuger" einen Einblick in die Technik "A Capella" und erklärte dem Publikum, wie die einzelnen Bestandteile eines Schlagzeugs mit Hilfe der Stimme nachgemacht werden können. Weitere Songs folgten, unter anderem auch "Kling Klang" von Keimzeit. Dazu erzählten sie die Anekdote, dass sie den Song eigentlich gar nicht aufnehmen wollten, ihr Management sie aber überredete, weil das Publikum den Song lieben würde. Das Management behielt Recht, denn das Publikum in Weimar liebte den Song und sang mit. Vielleicht lag es aber auch einfach nur an der Darbietung mit großen Papptafeln, die die wichtigsten Worte des Textes enthielten und stark an das Video zu Bob Dylans "Subterrenean Homesick Blues" erinnern. MuSix wollten mit einem Medley der größten Osthits der 70er Jahre das Konzert beenden, doch so einfach wollte sie das Publikum nicht von der Bühne lassen. Und so gab es noch zwei Zugaben bevor MuSix ihren Auftritt nach 70 lustigen und begeisternden Minuten beenden durften. Schade war lediglich, dass sie in Ute Freudenbergs Heimatstadt keins ihrer Lieder im Programm hatten. |