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Nylonsaiten und Saitenstrümpfe am 01.04.2008 im Intersoup Club Berlin Bericht: Dietmar Meixner Fotos: Dietmar Meixner
Nylonsaiten und Saitenstrümpfe. Irgendwie stieß ich auf diese Schlagzeile. Eine Band? Ja eine Eine Band! Saitenstrümpfe?? Egal, der Termin in Berlin kam in meinen Kalender! Ich gebe schon zu, dass ich stark irritiert war. Denn dieser Name ließ zwar meinen Fantasien freien Lauf, aber ich konnte mir in keiner Weise vorstellen, was mich da musikalisch erwarten würde. Im Internet suchte, fand einen Hinweis, und ich meldete mich bei Nadine im Auftrag für Deutsche-Mugge für dieses Konzert an. Ich war einfach nur neugierig, und machte mich auf den Weg. Es ging mal wie üblich wieder in den Prenzlauer Berg und seine so unzähligen Clubs. Dieses Mal aber nicht in die Kulturbrauerei oder andere bekannte Adressen... Nein, es ging in den Intersoup Berlin. In der Schliemannstr. 31 angekommen, dann doch große Verwunderung. Ein Thai Restaurant, und rammelvoll. Ja, wo sollte hier ein Konzert sein. Doch dann entdeckte ich eine kleine schmale Treppe, und es ging hinab in den Intersoup Club. Unten nur drei Personen. Nadine kam mir gleich freudig entgegen. Obwohl wir uns noch nie begegnet waren eine herzliche Begrüßung. Es war gerade Soundcheck. Trotzdem hatte Nadine sofort Zeit, mich über sich und was mich erwarten würde aufzuklären. Nylonsaiten und Saitenstrümpfe bestehen aus Nadine Maria Schmidt und Gästen. Eine junge Band aus Leipzig. Nadine beginnt mit 23 Jahren autodidaktisch Gitarre zu spielen. Von Anfang an schreibt sie ihre Lieder selbst. Schnell hatte sie ein erstes Album ("Naked") veröffentlicht. Jetzt arbeitet sie schon an zwei weiteren Alben. Ihre Musik ist geprägt durch ihre charakteristische Stimme (so in der Richtung Volly Tanner), und sie ist sehr aufgeschlossen gegenüber ihren Fans. Sie hat so eine Emotionalität, Explosivität und Ehrlichkeit, die ihre Zuschauer in ihre Seele blicken lässt. Spätestens nach dem zweiten Lied hatte sie alle im Club erreicht. Dieses mal Solo mit einer Querflöte als Gast. Trotzdem, wenn ich mich im gefüllten Raum umschaute, hatte ich das Gefühl, bei einem großen Konzert zu sein. Ihre Titel im sauberen Englisch gesungen... aus Angst vor dem Dialekt. Wenn man aber ihren Ansagen und erlebten Geschichten zwischen den Liedern lauscht, kann man nur sagen: Nadine es wird Zeit, wenigstens einige deiner Lieder in deutsch zu singen, denn in den Texten ist so viel Herz und Seele. Geht zum Konzert oder kauft Euch die CD. Ihr werdet von dieser Musik sicher in keiner Weise enttäuscht sein. Foto Impressionen: ![]() ![]()
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