Gerhard Schöne live in
Leipzig am 28.08.2011



Bericht:
Casus Campari

Fotos:
Casus Campari





Ich ging einmal durchs Land...

...und sagte nur 'Halllooouuhh'... Ja, das klingt in unseren Ohren tatsächlich vertraut, in Leipzig, wo er heute auftrat und in Meißen, wo er heute wohnt. Gerhard Schöne; er, den man so richtig gar nicht einordnen kann, will und wohl auch nicht soll.

Gerhard Schöne ist sicher einer der produktivsten und fleißigsten Vetreter der Liedermaching-Szene. In den 80er Jahren des - ja, tatsächlich - vorigen Jahrhunderts schrieb und sang er Stücke, die Kinder und - wie heute wieder eindrucksvoll erlebt - Erwachsene textsicher und fußwippend mitleben. Natürlich die Jule und natürlich der Popel. Aber es ist mehr als ungerecht, ihn darauf nach ca. 30 Langspielrillen reduzieren zu wollen.
Gerhard Schöne schreibt neben Kinderliedern all das auf, was um ihn herum passiert und meist wird aus dieser kleinen Passiertheit ein Lied oder ein Stück Bühne oder ein Stück auf geduldigem Papier. Der Unterschied, um uns herum gibt es diese Dinge ebenfalls, doch es bedarf eines Gerhard Schöne, damit wir sie so erleben, wie er sie wahrnimmt. Diese oftmals kleinen Geschehnisse werden unter seiner Feder zu gesellschafts-spiegelvorhaltenden und ganz normalen Alltagsgeschichten, zu christlich geprägten und Glaubensantworten, zu Chorälen, Hörbüchern, Coversongs... Und ganz oben auf der To-Do-Liste steht sein neuestes Projekt, was sich genau wie die mittlerweile erwachsene Jule ordentlich gewaschen hat.

Danke Gerhard, für deine Geduld, für deine Lieder, für deine Worte und einen musikalischen Kindernachmittag, der so gar nicht konzerttypisch begann, auch nicht verlief, aber sehr wohl endete; mit den 'Kleinen' im Gespräch, mit den 'Großen' und ihren Autogramm- und 'Gemeinsam-auf-einem-Bild-verewigt-sein-Wünschen'.

Fotoimpressionen: