Spreefalter am 05.11.2007 in Berlin


Bericht: Dietmar Meixner
Fotos: Dietmar Meixner




Die Spreefalter, das war für mich vor Wochen noch die Neugier, was sich dahinter verbirgt. Inzwischen war ich dreimal zu Gast bei den Faltern, und aus der Neugier ist mehr als nur eine heimliche Liebe geworden.
Musikalisch bin ich eigentlich auf einer ganz anderen Schiene, aber schon nach meinem ersten Konzert im "Max und Moritz" kam ich mir vor wie in einem Bienenhaus. Klangvolle Melodien und wahnsinnig gute Texte schwirrten in meinem Kopf herum. Von allem Etwas, und leider viel zu wenig blieb hängen. Also wurde aus diesem einen Besuch die Liebe zu dieser Musik geboren. Seit gestern kann ich diese Liebe auch nicht mehr verheimlichen, sie gehört den Spreefaltern.
Ja, die Spreefalter... das sind Suzannas Stimme zum Verlieben, Texte von unvergesslicher Schönheit und Tiefe, sowie Musik zum Tanzen. Suzanna singt Lieder von Götz Lindenberg, Karsten Troyke und eigene Lieder. Am Klavier spielt Götz Lindenberg zur Freude seiner Fangemeinde. Michael Bach am Bass, spielt und tanzt dazu in verschiedenen Bands, wie Folkinger, Malinki Fun Orchester, Trio Scho und vielen anderen. Seit drei Jahren arbeitet er mit Suzanna zusammen. Jan Hermerschmidt wird für seine Virtuosität an der Klarinette bewundert. Er tanzt und springt, spielt auch mal liegend auf dem Fußboden, seine singende Klarinette überrascht das Publikum jedes Mal auf's Neue. Pan Marek am Schlagwerk hält mit seiner Art die Band auf Trapp. Er ist eigentlich der geborene Entertainer. Auf jeden Fall ist er neben Suzanna immer einen extra Blick wert.
Das ungewöhnliche bei diesem Konzert: es wurden nach der Pause noch einmal drei Titel wiederholt. Die Begründung ist, dass auf den Eintrittskarten und den Plakaten 19.00 Uhr als Anfangszeit stand, in den einschlägigen Zeitungen wie "Tip" aber 20.00 Uhr. So kam ein Teil der Zuschauer eben erst um 20.00 Uhr, und die sollten doch auf keinen Fall etwas versäumen. Ehrengast des Abends war der kleine Hund von Suzanna, der mit seiner Art dem Abend einen lustigen Anstrich gab. Die Krone in dieser Beziehung allerdings setzte sich diesen Abend der Hausherr auf, der die Falter auch standesgemäß ankündigte. In einem temperamentvollen Programm durften solche Lieder wie "Berlin", "Soll ich einfach", "Lass mir meine Stunde", "Gebranntes Kind", "Schwindler" und vor allem Suzannes eigenes Lied "Der Penner" nicht fehlen.
Wer gute Musik liebt, schöne Melodien, Chanson und Jazz, sowie Folklore gern hört, was für's Auge, etwas zum Genießen und Humor sucht, der ist bei den Spreefaltern richtig!




Foto Impressionen:


































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